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27:18 Derbyschlappe für die TSG-Damen bei der SG Nussloch im Badenliga Top-Spiel!

Fazit vom Coach: „Wir müssen der SG zum verdienten Sieg gratulieren. Eine HZ gut spielen reicht in diesen Spielen wo es um jede Aktion geht, einfach nicht aus. In der ersten HZ brachten wir Nussloch dazu über den Positionsangriff zu kommen, da konnten wir gut mithalten. Im zweiten Durchgang verschliefen wir den Anfang und machten die Fehler, die du dir gegen Nussloch nicht erlauben darfst. Unkonzentrierte Abschlüsse und dann kommt die Stärke von Nussloch ins Laufen, ihr Konterspiel! Alleine 9 Konter im zweiten Durchgang. Das kannst du dann irgendwann nicht mehr kompensieren. Hinzu fehlten uns halt auch die Alternativen. Wir hatten sechs wA-Spielerinnen im Kader, da hat Nussloch dann einfach mehr Erfahrung und dazu einen ausgeglichenen Kader mit BWOL-Erfahrung. Mein Team kämpfte bis zum Ende, doch als wir zu Beginn der zweiten Halbzeit mit 17:10 hinten lagen, wurden die Beine immer schwerer und Nussloch lies sich mit all ihrer Routine auch nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Das Spiel war für uns sehr lehrreich, es zeigte uns klar auf, wo unsere Defizite liegen und wo wir für die Zukunft den Hebel ansetzen müssen, um solchen Teams wie Nussloch, die Stirn bieten zu können. Lange Trübsal blasen ist nicht, klar sind wir enttäuscht über diese deutliche Niederlage, aber meine Mädels haben einen super Teamspirit. Wir werden auch diesen Nackenschlag abschütteln und wieder bereit sein, für die nächste Aufgabe. Da wartet am kommenden Wochenende schon das immer heiße Derby gegen Rot auf uns und da heißt es wieder Köpfe hoch und Vollgas. Schließlich wollen wir zumindest mit einem Heimerfolg Platz 3 in der Tabelle verteidigen.“

Zum Spiel: Bis zum 5:5 zeigten beide Teams ein ausgeglichenes Derby. Nach der zwei Minutenstrafe von Lea Marischler in der 13. Minute kippte dann die Partie. Zuvor konnte Wiesloch kein Kapital aus einer Überzahlsituation ziehen. Nussloch hingegen nutzte die Gunst der Stunde und zog auf 8:5 davon. Doch Wiesloch kämpfte weiter um jeden Zentimeter Hallenboden in Nussloch und verkürzte wieder auf 8:6. Dank auch einer tollen TSG-Torfrau Katharina Fiala, die mit tollen Paraden in dieser Phase ihre Mannschaft im Spiel hielt. Leider lies man dann klarste Einschlussmöglichkeiten selbst ungenutzt und ermöglichte Nußloch somit eine 10:8 Pausenführung. Alles noch drin für die TSG in diesem Derby.

In der Pause wurde die TSG-Girls noch einmal vom Trainerteam eingeschworen und darauf explizit hingewiesen, in der Anfangsphase von Durchgang 2 hellwach zu sein und Nußloch nicht ins Spiel kommen zu lassen. Klare Vorgabe die SG wie im ersten Durchgang in den Positionsangriff zu zwingen, dies war die Marschroute der Trainer für ihr Team. Doch der Aufwand in Durchgang eins hatte der TSG wohl zu viel Substanz gekostet. Die Gastgeber sofort hellwach und die TSG zu Beginn der zweiten Hälfte nicht wieder zu erkennen. Im Angriff nichts mehr vom Druck in die Tiefe der Nusslocher Abwehr zu erkennen. Unkonzentrierte Würfe und genau dies wollte man vermeiden, die Nusslocher Kontermaschine kam ins Rollen. Mit sieben Treffern in Folge zogen die Nussis nach 38 Minuten auf 17:10 davon. Die Messe war gelesen.

Die TSG hatte keine großen Alternativen mehr auf der Bank und somit mussten die TSG-Kücken in der Damen-Badenliga verstärkt ran. Auch Sie brachten sich teilweise gut in die Partie ein, jedoch, wer mag es den Mädels verdenken, da macht sich schon eine gehörige Portion Respekt bemerkbar. Nußloch war dies egal, sie zogen ihr Ding nun gnadenlos durch. Die TSG kämpfte zwar, aber es war einfach irgendwann nur noch bitter wie man in der Olympiahalle vorgeführt wurde. Am Ende stand an der Anzeigentafel ein ernüchterndes 27:18 für die SG Nußloch.

Ein Spiel das der TSG ganz klar zeigte, wo die Hebel für die nächste Wochen und in der kommenden Runde angesetzt werden müssen, um in solchen Spielen mehr als nur eine Halbzeit auf solche einem Level mithalten zu können. Die Köpfe über die Woche schnell wieder frei bekommen und den Focus sofort auf das Duell mit dem TSV Rot richten, so die Aufgabenstellung der TSG für die nächsten Einheiten. Schließlich wollen die Schützlinge von Coach Gerbershagen im nächsten Spiel vieles besser machen als gegen die SG!

Liebe Handballfans, danke für den tollen Support im Derby gegen Nußloch, die nächste Woche muss es genauso, wenn nicht sogar noch mehr an Unterstützung von den Rängen werden. Mit Euch Fans zusammen zum Heimsieg im Derby gegen Rot, damit wir die Derbyniederlage vergessen machen können.

Es spielten:
K. Fiala, S. Blum (1), C Klevenz (4), H. Lies (1), H. Schupp, L. Marischler (4), G. Kerner, N. Köse, L. Reupert, J. Sauter (7/4), L. Baumgärtner, H. Reichenbach, L. Blum, F. Kuhn

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