HEKA energy HandballCup endet für die wB der TSG Wiesloch mit einem phantastischen Gesamt-Turniersieg!

Zunächst einmal vorneweg ein herzliches Dankeschön an den neuen Namensgeber HEKA energy und auch allen anderen Sponsoren für die Unterstützung bei diesem Handballevent der Metropolregion Rhein-Neckar. Dann ein ganz großes Kompliment und ein dickes Dankeschön, an die vielen fleißigen Helfer der TSG Wiesloch, die zwei Tage für einen reibungslosen Ablauf dieser tollen Veranstaltung im Jungendhandballbereich sorgten. Das Sahnehäubchen für dieses Turnier dann auch noch der Finalsieg der wB TSG Wiesloch gegen die Titelverteidiger aus dem Vorjahr, den Ketscher Bären.

Vorrunde: Die Mühlen der Qualifikation!

Die TSG Mädels mussten sich zunächst am Samstag in der Vorrunde mit der JSG Mundenheim/Rheingönheim, der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam (Südpfalz-Tiger) und dem TV Ruchheim um einen Platz für die Finalrunde am Sonntag auseinandersetzen. Gleich im ersten Spiel gegen Mundenheim gab es eine Hiobsbotschaft für die Schützlinge von TSG-Coach Frank Gerbershagen zu vermelden. Eine wichtige Stütze im Team, Celina Weschenfelder, musste mit einer Bänderverletzung vom Platz und konnte auch für den Rest vom Turnier nicht mehr eingesetzt werden. Voraussichtlich wird sie dem Team auch noch weitere Wochen fehlen, genaue Diagnose steht noch aus. Bei einem dünnen Kader und mit Ausblick auf den Rundenstart am kommenden Wochenende in der BWOL hätte der Einstand in dieses Turnier nicht schlimmer kommen können und trübte die Freude über den Sieg gegen die JSG.

Der Schock saß im Team zunächst ziemlich tief, so das sich im zweiten Spiel der Vorrunde gegen die Südpfalz-Tiger eher ein stotternder Motor TSG Wiesloch zum zweiten Sieg mühen musste. Im dritten Vorrundenspiel gegen Ruchheim spielten sich die Mädels wieder etwas aus der Schockstarre heraus und gewannen sehr souverän auch Spiel 3, und somit war der Finaltag am Sonntag erreicht.

Statistik Vorrunde HEKA energy Handballcup:
TSG Wiesloch gegen JSG Mundenheim/Rheingönheim 23:4
TSG Wiesloch gegen SG OBZK 13:7
TV Ruchheim gegen TSG Wiesloch 20:3

Finaltag: Messen mit den großen Teams der Metropol-Region!

Finaltag, es war angerichtet zum Kräftemessen mit den etablierten Teams wie der HSG Bensheim/Auerbach, TSG Friesenheim und der TSG Ketsch. Man durfte gespannt sein, wie die TSG Mädels den Vortag kräftemäßig verkraftet hatten, und ob die Verletzung von Celina Weschenfelder aus den Köpfen aller Spielerinnen verbannt war. Im ersten Spiel des Tages lief für die wB der TSG Wiesloch nicht viel zusammen. In der Abwehr viel zu lasch und im Angriff herrschte totales Chaos. Das Trainerteam der TSG, Frank Gerbershagen/Rebecca Tannriver, später noch ergänzt von Katharina Fiala, hatte einige Umstellungen gezwungenermaßen vornehmen müssen, was zunächst nichts Gutes für den weiteren Turnierverlauf erhoffen lies. Mit einer schwachen Leistung und einer verdienten Niederlage gegen die HSG Bensheim/Auerbach, startete die TSG in das Final-Turnier.

Nächster Gegner dann die TSG Friesenheim, quasi schon ein Endspiel, beide das erste Spiel verloren, ein Sieg war für jedes Team eigentlich Pflicht um weiter im Rennen für das Finalticket zu bleiben. Vom Anpfiff an entwickelte sich eine total ausgeglichene Partie. Je länger das Spiel jedoch dauerte, um so mehr kam auch wieder das Selbstvertrauen und der Glaube an die eigene Stärke bei den TSG Mädels zurück. Der Grundstein für den Erfolg über Friesenheim lag dann am Ende einfach an der besseren Fitness sowie cleveren Spielanlage, vor allem aber an einer überragenden Torfrau Sina Golla, die durch ihre tollen Paraden das ganze Team mitriss und somit großen Anteil an dem hatte, was da im weiteren Turnierverlauf noch folgen sollte. Pflichtsieg gegen Friesenheim eingestrichen und nun wartete der große Showdown in der Stadionhalle gegen die TSG Ketsch auf die Handballfans.

Die Konstellation konnte nicht spannender sein. Wollte die TSG noch ins Finale vom HEKA energy HandballCup einziehen, musste man die TSG Ketsch (die vorher all ihre Spiele souverän gewonnen hatte) besiegen, oder zumindest einen Punkt holen. Die spannende Frage, die sich nun stellte, in wieweit wohl die Kraft noch bei den Wieslocher Mädels reichen würde, schließlich hatte man bis zu diesem Zeitpunkt schon fünf Spiele in den Knochen und die TSG Ketsch lediglich zwei. Es entwickelte sich von der ersten Minute an eine hochspannende Partie, in der sich beide Teams nichts schenkten und keiner den Anderen schonte. Wer auf einen Einbruch wegen fehlender Kraft bei der TSG wartete, musste erstaunt quittieren, die Mädels sind fit und gehen jedes Tempo weiterhin mit. In einer spannenden Endphase, in der das Spielgeschehen hin und her wankte, wurde wiederum Torfrau Sina Golla zur Matchwinnerin. Die Ketscher Mädels verzweifelten an der glänzend aufgelegten TSG Hexerin, und im Angriff spielten die Gastgeber in den Schlussminuten clever und abgezockt. Unter großem Jubel fügte man der großen TSG Ketsch eine 9:7 Niederlage bei, Wiesloch stand Kopf. Sensationell, was die Mädels in diesem Spiel abgerockt haben, und als Belohnung wartet obendrauf nun das große Finale – noch einmal gegen die TSG Ketsch.

Nach einer 30-minütigen Pause, war es dann soweit. Finale wB HEKA energy HandballCup 2018:  Die TSG Wiesloch gegen die TSG Ketsch.
Das Ketsch sich nicht noch einmal besiegen lassen wollte, davon konnte man ausgehen, weiß man, welche Ansprüche an ihre Teams in Ketsch gestellt werden. Aber auch die Wieslocher hatten nun Gefallen daran gefunden, die große TSG Ketsch zu ärgern. Wie schon in der Vorrundenpartie, entwickelte sich eine hochspannende Partie vom Anpfiff bis zum Schluss. Beide Fanlager gaben auf der Tribüne Gas, die Spielerinnen in der Arena. Wiesloch präsentierte sich mit vollem Einsatz in der Abwehr. Immer wieder versuchten die Ketscher, ihre Powerangreiferin Megan Kessler am Kreis in Position zu bringen, aber Wiesloch warf sich zum Teil mit zwei Abwehrspielerinnen immer dazwischen, und kam die Angreiferin dann mal durch, stand die Wand in PINK Sina Golla im Tor der TSG, die einfach einen absoluten Sahne-Tag im Kasten erwischt hatte. Die TSG hatte sich einiges im Angriffsspiel gegen die kompakte 6:0 Abwehr der Ketscher einfallen lassen und kam damit zu sehenswert herausgespielten Toren. In den Schlussminuten wurden bei Ketsch aufgrund der schwindenden Kräfte die Abschlussaktionen ungenauer und Wiesloch spielte clever die Uhr herunter. Als Ketsch eine Minute vor dem Ende beim Stand von 11:9  2 Tore hinten lag, setzen sie alles auf eine Karte und gingen in die offene Manndeckung über. Ein gefundenes Fressen für die Wieslocher, die trotz ihrer großen Strapazen immer noch flink auf den Beinen waren und den entscheidenden Treffer zum 12:9 unter dem Jubel der Wieslocher Fans erzielen konnten. Ketsch traf noch zum 12:10, dies war aber für den Ausgang des Spieles nicht mehr von Wichtigkeit. Dann ertönte das Schlusssignal und die Jubelfeier bei den Wieslochern nahm ihren Lauf. „Hüpf Wiesloch hüpf“ skandierte das TSG-Team im Freudenkreis und feierte diesen tollen Erfolg als verdienter Sieger des HEKA energy HandballCups 2018. Bei der Siegerehrung wurde die ganze Leistung der TSG Mädels noch einmal getoppt. Beste Torhüterin des Turniers: Sina Golla, TSG Wiesloch. Beste Torschützin des Turniers: Elena Winnewisser, TSG Wiesloch.

Aus Sicht des Ausrichters und dem Team der wB kann man nur sagen, ein gelungenes Event mit einem tollen Sieger unserer weiblichen B-Jugend. Damit ist die Vorbereitung abgeschlossen. Am nächsten Wochenende startet man dann mit dem ersten Saisonspiel beim absoluten Top-Favoriten der BWOL, der SG BBM Bietigheim, in ein neues großes Abenteuer. In dieser Verfassung darf man gespannt sein, wie man sich in der BWOL während der Saison so einordnet.

Statistik Finalrunde HEKA energy Handballcup:
TSG Wiesloch gegen HSG Bensheim/Auerbach 7:11
TSG Wiesloch gegen TSG Friesenheim 15:9
TSG Wiesloch gegen TSG Ketsch 9:7

Finale HEKA energy Handballcup:
TSG Wiesloch gegen Ketsch 12:10

Mit sportlichem Gruß
Team wB TSG Wiesloch

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