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TSG Damen stehen in den Startlöchern!

„Für manche Vereine sicherlich die Möglichkeit, mit außergewöhnlicher Leistung für eine faustdicke Überraschung in der Saison zu sorgen.“, so sieht der Damencoach der TSG Wiesloch, Frank Gerbershagen, die neue Form der Badenliga Damen, in der es zunächst in zwei Staffeln mit sechs Teams an den Start geht. Nach Abschluss der Vorrunde geht es dann in der zweiten Saisonhälfte sicherlich mit einer gewissen Spannung um Auf- und Abstieg in der Badenliga. Dieses neue Format hat einen gewissen Anreiz! Bleibt zu hoffen das Corona am Ende nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht und die Runde bis zum Schluss durchgezogen werden kann.

Die Vorbereitung der TSG Damen ist vorbei und eine Saison mit vielen Frage- und Ausrufezeichen wartet auf die Teams der Badenliga. Durch die neue Konstellation in der Liga musst du vom ersten Spieltag an auf der Höhe sein und darfst dir eigentlich keinen Ausrutscher erlauben, willst du unter die drei Ersten in deiner Staffel kommen. Weil nur dann besteht noch die Chance für den Aufstieg in die BWOL.

Daher war die TSG-Vorbereitung in diesem Jahr auf Grund von Corona völlig anders gestaltet. Während Corona hatte man sich über Online-Training und Laufaufgaben eigentlich recht gut in Schuss gehalten. Als es dann hieß, es geht wieder los, waren alle total glücklich, Hallentraining – mit Ball auf ein Tor werfen, einfach ein schönes Gefühl. Unser Augenmerk lag in der Vorbereitung vor allem darin, genau zu beobachten, wie die Mädels das ansprechende Training nach so langer Pause verkraften. Immer wieder waren wir gezwungen die Dosis zu steuern, um Verletzungen zu vermeiden. Auch wurde die Trainingswoche in der Vorbereitung anders aufgebaut, um den Spielerinnen genügend Regenerationsphasen zu verschaffen. In der gesamten Vorbereitungsphase wurde viel Wert auf die körperliche Fitness gelegt. Hier war das Schlagwort „Cross-Fit“, die Belastung wurde unter Aufsicht eines eigens engagierten Trainers Hartwig Rausch, genannt „HTL“, Stepp by Stepp gesteigert. Es war grandios, wie man in jeder Woche die Steigerung beobachten konnte. Trotz Anstrengung wurde immer viel geflachst, ohne jedoch das Ziel aus den Augen zu verlieren.

In den Einheiten mit dem Ball wurde in dieser Vorbereitungsphase großer Fokus darauf gelegt, dass die Spielerinnen auf mehreren Position einsetzbar sind. Diese neu erworbene Fähigkeit erschwert jedem Gegner die Berechenbarkeit der TSG Damen. Die Testspiele wurden genutzt, um die Abstimmung sowohl in der Abwehr- wie auch im Angriffsbereich zu verbessern. Leider gab es während der Vorbereitung auch zwei Ausfälle zu beklagen, die man kompensieren musste. Beide Spielerinnen werden aber spätestens im November wieder zurück erwartet. Aber genau dies macht den TSG-Kader in dieser Saison aus, die Spielerinnen sind wesentlich flexibler geworden und können fasst alle Positionen bespielen, was für einen Trainer natürlich von Vorteil im strategischen Denken ist.

Vor allem die Youngsters Francesca Kuhn, Lara Blum und Nalan Köse nutzten die Zeit der Vorbereitung und spielten sich mit ihren Leistungen in den Vordergrund. Aber auch Johanna Flender oder Saskia Dahlke-Lechel im Tor, die aus dem ehemaligen Team 2 hinzugestoßen sind, haben sich ganz toll in die Mannschaft integriert und auch hier zeigt die Leistungskurve klar nach oben. Im Ganzen haben die Mädels gut mitgezogen und so startet die TSG voller Vorfreude auf das Derby gegen Dielheim zur Eröffnung der Saison. Was natürlich auch noch eine sehr wertvolle Komponente der TSG ist, der Kader ist im Großen und Ganzen zusammengeblieben. Gespickt mit Routine und jungen Wilden, ist es gelungen, eine schlagkräftige Truppe für die Badenliga Saison 2021/22 zu formen, von der man auch was in Sachen Handball erwarten kann.

Einzig Nina Kraus hat es wegen des Studiums nach Mainz verschlagen. Auch Spielmacherin Caro Klevenz zog es während der Vorbereitung in eine längere Urlaubsphase. Der Teamspirit ist jedoch so toll, dass kein Rückschlag das Team mehr aus der Bahn wirft. Der Blick ist immer nach vorne gerichtet und ein intern ausgegebenes Saisonziel klar ins Visier genommen.

Nächster Plusfaktor, die Mädels kennen sich nun schon länger und sind so gut eingespielt, weil schon früh in den letzten Jahren die A-Jugendspielerinnen in den Damenkader integriert wurden und jetzt einen wichtigen Bestandteil der TSG Damen bilden. Die Aufgabenstellung der TSG Damen ist es zunächst, unter die ersten 3 Teams der Gruppe zu kommen, um dann die Möglichkeit zu besitzen, in der zweiten Saisonhälfte zu schauen, was nach Oben noch geht!

Für das nun schon längst gut aufeinander abgestimmte Trainerduo, Frank Gerbershagen und Rebecca Tanriver ist es wichtig, dass die Mädels die Punkte aus der Vorbereitung verinnerlichen und im Spiel konsequent umsetzen, damit man dem Publikum wieder einen attraktiven Frauenhandball präsentieren kann. Die Euphorie im Team ist riesig, kaum eine Spielerin kann es erwarten, bis der Startschuss für die Badenliga fällt.

Das Gleiche gilt auch für die Handball-Fans, die wieder in die Halle dürfen, um ihr Team zu supporten. Für die ganze Handballgemeinde ist es einfach wieder toll, ein Stück Normalität zu bekommen, ohne Corona aus dem Blickfeld zu verlieren. Hierzu haben die Verantwortlichen der TSG ein gutes Corona-Konzept ausgeklügelt, und somit ist man im Verein gut für den Rundenstart gerüstet.

Die Gesundheit steht nach wie vor an erster Stelle und jeder hofft, dass die Saison bis zum Ende durchgespielt werden kann. Ob es wirklich so kommt, darauf darf man gespannt sein. Zunächst existiert FREUDE PUR – es geht endlich wieder los! Auf geht’s liebe Handball Fans, am Samstag den 02.10.2021 um 17:00 Uhr fällt der Startschuss zur neuen Badenliga-Saison in der Stadionhalle Wiesloch im Derby gegen Dielheim. Wir warten auf Eure Unterstützung von den Rängen.

Bleibt GESUND!
Das Team Damen

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