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TSG Damen verlieren das Final-Hinspiel zum Aufstieg in die BWOL beim TSV Rintheim mit 27:26 Toren

Fazit TSG Trainer Gerbershagen: „Halbzeit im Finale zum Aufstieg in die BWOL und wir liegen mit einem Tor im Hintertreffen. Das Ergebnis lässt alles für ein spannendes Finale am kommenden Wochenende in der Stadionhalle offen. Wir hatten beim 10:5 alles im Griff, machten dann leider kleine einfache Fehler und erweckten die Gastgeber und die einheimischen Fans wieder zum Leben. Rintheim kämpfte sich wieder in die Partie zurück und nahm das Heft in die Hand, führte in der 43. Minute schon mit 22:18 Toren. Neben Franzi Rudolph die in der Abwehr kämpfte und rackerte und im Angriff auf RA 8 Treffer erzielte, musste man froh sein, dass eine überragende Torfrau Katharina Fiala im Tor, heute einen Sahnetag erwischte und uns mit ihren tollen Paraden eine machbare Rückspieloption offen hielt. Ich muss meiner Truppe ein Kompliment machen, wie sie in der Endphase um jedes Tor kämpften und versuchten noch das Bestmögliche für das Rückspiel herauszuholen. Beide Teams kämpften und gaben alles unter der Anfeuerung ihrer Fans. Am Ende fehlte dann auch ein Quentchen Glück, kurz vor dem Ende noch den Ausgleich zu markieren. Was will man mehr als Handballfan. Am nächsten Wochenende kommt es zum Showdown in der Stadionhalle in Wiesloch um den Einzug in die BWOL. Wir haben einiges gut bis sehr gut in dieser Saison gemacht und haben alles in der eigenen Hand . Ich bin fest davon überzeugt, dass mein tolles Team nächsten Samstag alles reinballern wird, um den Aufstieg vor den eigenen Fans zu schaffen. Wir haben 60 Minuten Zeit, ein Tor aufzuholen, alles machbar und kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir haben eine Woche Zeit um uns Bestens auf dieses Finale einzuschwören. Es wird einfach wieder ein Handballfest, mit hoffentlich dem gewünschten Ausgang aus Sicht der TSG!“

Zum Spiel: Tolle Kulisse in der Sporthalle in Rintheim, und inspiriert davon legten die TSG Mädels ein tollen Start hin, führten nach 15 Minuten mit 8:4 Toren, Rintheim zog die Auszeit. Alles passte einfach in dieser Anfangsphase bei der TSG. Über eine klasse TSG Torfrau und einer super kämpfenden Abwehr zeigte man im Angriff klare Aktionen, die konzentriert zum Torerfolg verwandelt wurden. Nach 20 Minuten führte die TSG sogar mit 10:5 Toren, alles deutete auf ein abgeklärtes Spiel der Gerbershagen Schützlinge hin.

Doch plötzlich machten die Gäste viele kleine Fehler, die dem TSV in die Hände spielten. Rintheim nutzte die Schwächephase der TSG aus und konnte bis zum Pausenpfiff noch auf 12:14 verkürzen. Nach der Pause erwischte Rintheim den deutlich besseren Start. Angepeitscht von ihren Zuschauern spielte sich der TSV nun in einen kleinen Flow, drehte das Spiel und ging in der 37. Minute mit 16:17 in Führung, Der Kessel in Rintheim drohte förmlich zu explodieren. Sogar auf 16:20 konnten die Gegnerinnen die Führung ausbauen. Aber es waren immer noch 20 Minuten zu gehen.

Das Spiel wog nun hin und her, beide Fanlager peitschten bis zum Anschlag und feuerten ihre Mannschaft an. Rintheim legte vor und Wiesloch antwortete prompt. 15 Minuten vor dem Ende lagen die Gastgeber immer noch mit 19:22 in Front. Doch die TSG kämpfte und rackerte sich in der Endphase wieder zurück. 10 Minuten vor dem Ende verkürzte man den Vorsprung auf 23:24 Toren. Die TSG hatte nun die Möglichkeit zum Ausgleich, ließ diese jedoch liegen. Rintheim schlug sofort zurück und ging vier Minuten vor dem Ende wieder mit 23:26 Toren in Führung. Was aber die TSG einfach auszeichnet: Aufgabe ist keine Option!

Es ging um jedes Tor bis zum Abpfiff. Die Weinstädterinnen kamen noch einmal zurück und erzielten das 25:26, ließen jedoch wieder die Chance zum Ausgleich liegen, Rintheim mit dem 25:27 im Gegenzug. Auszeit der TSG in der 59. Spielminute. Man ging all in, stellte auf eine 3:3 Deckung um und dies trug sofort Früchte als Franziska Rudolph den letzten Treffer der Partie zum 26:27 Endstand markierte. Packende 60 Minuten gingen vor einer fantastischen Kulisse zu Ende.

Danke an den tollen Support der TSG Wiesloch Fans, die mit Sicherheit am kommenden Wochenende alle in BLAU zahlreich in die Stadionhalle pilgern werden. Es ist angerichtet für ein grandioses Finale.

Es spielten: Fiala, Reupert, Klevenz, Sauter 1, Lies 4, Kuhn 4, Rudolph 8, Hilgenhaus 1, Blum Lara, Blum Saskia, Kerner 1, Frick 7/5

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