(wJA) Qualifikation Badenliga Bezirk Nord Saison 2017/18. Die wA der TSG Wiesloch überrascht mit 3 Siegen, als Außenseiter bei diesem Turnier und durfte anschließend zu Recht über diese erbrachte Leistung und Qualifikation zur Badenliga in der kommenden Saison ausgiebig jubeln! Badenliga 2017/18, die wA der TSG Wiesloch ist dabei………

Qualifikationsbericht (09.05.17): „Ich bin total stolz auf meine Mädels, ich ziehe den Hut vor dieser Vorstellung im Qualifikationsturnier in der Nordstadthalle von Schwetzingen meines Teams“, so ein überglücklicher TSG Trainer Frank Gerbershagen nach der erfolgreich bestandenen Badenliga-Quali. „Wir hatten mit Schwetzingen und Birkenau 2 eigentlich zwei richtige Brocken in der Gruppe und wir wussten, es muss einfach alles klappen, um irgendwie unter die beiden ersten dieser Gruppe zu kommen“. Denn nur einer dieser Plätze berechtigte zur HF-Teilnahme dieses Qualiturniers. Die Sieger der beiden Halbfinales wären dann direkt für die Badenliga qualifiziert, wobei die beiden Verlierer noch einen Qualifikanten ausspielen würden.

Der Coach gab vor dem ersten Gruppenspiel das Motto aus „Ihr habt nix zu verlieren, habt Spaß am Handball und zeigt was Ihr könnt“! Gleich im ersten Spiel warteten die Gastgeber Schwetzingen und auch erster Anwärter auf einen Qualiplatz auf die TSG. Schwetzingen legte flott los, ging gleich in Führung, doch die TSG schlug postwendend mit dem 1:1 zurück. M. Frick gelang beim 3:2 nach 4 Minuten sogar die erste Führung. Dabei zog Sie sich eine Schulterverletzung zu und konnte fortan nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen. Dies war aber das Signal an die Gerbershagen-Schützlinge, sich nun noch mehr ins Zeug zu legen, weil für das Team mit M. Frick eine wichtige Schlüsselspielerin aus dem Rennen war. Die TSG überraschte mit sehenswerten Kombinationen, die zu tollen Treffern eingenetzt wurden. So stellt sich ein Trainer Handball vor. Als H. Reichenbach in Minute 12 bombensicher von der Siebenmeterlinie zum 7:4 vollstreckte, lag eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Schwetzingen zog aber gleich zum 7:5 nach. Auszeit TSG, neue Ausrichtung für das Team von der TSG-Kommandozentrale! und klare Anweisung, was in der nächsten Angriffssequenz zu tun sei. Die Mädels hatten ihrem Coach gut zugehört und verwandelten mit einer sehenswerten Kombination zum 8:5. Eine spannende Schlussphase brach nun herein. Die TSG-Mädels mobilisierten nun wirklich alles was an Kraft noch im Tank war und hielten dem Schwetzinger Druck stand. Auch Nina Kraus im TSG-Tor vernagelte nun die Bude und lies keinen Schwetzinger Treffer mehr zu. Beim Stande von 8:6 erledigte TSG-Neuzugang M. Schmidt mit zwei schönen Treffern zum 9 und 10:6, die Gastgeber im Alleingang und machte die Überraschung somit perfekt. Mit 10:6 gewannen die TSG-Mädels völlig überraschend diese erste Partie und waren mit einem Bein schon im HF dieses Qualiturnieres.

Im zweiten Spiel der Qualifikations-Gruppe 1 wartete dann das Team vom TSV Birkenau 2. Auch dies kein Gegner, der sich wehrlos seinem Schicksal ergeben wollte. Die Schützlinge von TSG Coach Gerbershagen wussten genau was auf Sie in dieser Partie zu kommt. Mit dem nötigen Selbstvertrauen aus dem Sieg von der ersten Partie gegen die Gastgeber Schwetzingen im Gepäck wollte man das zweite Spiel nun auch unbedingt gewinnen. Es entwickelte sich von Anfang an ein sehr intensive, kampfbetonte Partie. Es zählte für beide Teams nur ein Sieg. Birkenau mit dem besseren Start und einer schnellen 2:0 Führung. Doch die TSG schüttelte sich nur kurz und mit einem Doppelschlag von H. Reichenbach wurde dies Führung zum2:2 wieder eliminiert. In Minute 5 tankte sich P. Gärtner durch die Birkenauer Abwehrreihen und erzielte die 3:2 Führung. Auch hier muss man wirklich noch einmal P. Gärtner einen großen Respekt zollen, was auch eindeutig für den tollen Team-Spirit der TSG-Mädels spricht. Trotz enormer Schmerzen im Schienbein, gab Sie für das Team und das Ziel Badenliga bis zur letzten Spielminute alles und biss auf die Zähne. Die 3:2 Führung glich Birkenau im Gegenzug wieder aus. Danach standen 6 Minuten lang die Abwehrreihen inkl. Torhüter im Mittelpunkt des Geschehens. Birkenau erlöste dann die Teams von der Torflaute und ging dann in Minute 12 wieder mit 4:3 in Führung. Das Spielgeschehen wechselte nun ständig hin und her, beide Teams kämpften um jeden Zentimeter Hallenboden. Es war einfach nur noch ein reines Kampfspiel. P. Gärtner wiederum gelang in der 15. Spielminute der 4:4 Ausgleich. Doch Birkenau postwendend wieder mit der 5:4 Führung. Es waren noch 4 Minuten auf der Uhr zu spielen, als P. Gärtner die Verantwortung von der Siebenmeterlinie aus übernahm und die Kugel zum 5:5 hinein wuchtete. Beide Teams bis in die letzten Spielminuten auf Augenhöhe. Dann brach wie schon beim ersten Spiel in der Endphase wieder die „Schmidti-Zeit“ herein. Der wertvolle Neuzugang tankte sich zwei Mal entscheidend durch die Birkenauer Abwehrreihen und ebnete mit den Treffern zum 6:5 und 7:5 den Weg zum vielumjubelten zweiten Sieg in Folge, was Platz eins in dieser schweren Gruppe bedeutete. Dieses Spiel hatte enorm viel Substanz gekostet und man wartete nun auf den Gegner fürs HF aus der anderen Qualifikationsgruppe. Nach Abschluss der anderen Gruppephase stand fest, der Gegner im HF wurde die HSG Weinheim/Oberflockenbach.

In der TSG-Kabine schwor man sich vor dieser Partie noch einmal so richtig ein, diesen letzten Sieg wollen wir uns holen! Die HSG, ein Gegner den man nicht unterschätzen wollte. Die Taktik der HSG lag klar auf der Hand, durch schläfrig vorgetragene Angriffssequenzen die Abwehr einzulullen und dann gnadenlos zuzuschlagen. Es entwickelte sich von Anfang eine Partie, die sich nicht gerade auf höchstem Niveau bewegte, dafür stand aber einfach zu viel auf dem Spiel. Es zählte einfach nur noch gewinnen um am Ende die Qualifikation zu feiern. Der TSG Coach machte daher keine großen Experimente in seiner Aufstellung und schenkte in diesem Turnier seiner Stammformation für das Finalspiel sein vollstes Vertrauen. Die Mädels hatten in den Spielen zuvor viele Körner gelassen und mussten nun bis an ihr äußerstes Limit für den Erfolg gehen. Die TSG legte zwei Tore vor, die HSG glich wieder aus. Die Kräfte bei beiden Teams ließen von Minute zu Minute nach. Einzige der Wille und mutige Einzelaktionen führten noch zu Toren. Bis zum 5:5 kurz vor dem Ende hatten beide Teams die Möglichkeiten das Spiel für sich zu entscheiden. Doch die größere Willenskraft und die fittere Mannschaft, machten in den letzten beiden Minuten dann die Treffer. Dies war dann die TSG, man sah dann was eine knackige Vorbereitung alles für Vorteile hat! Mit 3 Treffern in Folge zum Endstand von 8:5, machten die Gerbershagenschützlinge es tatsächlich wahr. Die Badenligaquali wurde eingetütet. Im Vorfeld hätte man bei der TSG nie zu träumen gewagt, dieses Ziel mit solche einer tollen Vorstellung verwirklichen zu können.

Die Spieler und ihr Coach, inkl. Betreuerin lagen sich nach dieser tollen Leistung völlig ausgepowert in den Armen. Noch nicht einmal zum ausgelassen Jubel reichte die Kraft mehr!
Aber dies war völlig egal, die Quali für die Badenligasaison 2017/18 war geschafft und darauf darf das tolle Team der wA-Jugend der TSG Wiesloch mächtig stolz sein. Keiner hätte vor diesem Turniersonntag an die Quali gedacht, aber wieder zeigte sich gerade aus Sicht der TSG, was eine homogene Mannschaft und ihr Trainer für Berge versetzen können, wenn alle an einem Strang ziehen und man bis zur Erschöpfung alles für ein Ziel gibt! Nun kann man sich in aller Ruhe der Vorbereitung auf die kommende Saison widmen. Die Schwerpunkte werden im Bereich der Deckung, als auch im Erwerb von neuen Konzepten liegen. Damit man pünktlich und topfit zum Beginn der neuen Saison mit neuem Tatendrang bereit ist für das Abenteuer Badenliga 2017/18.

Das Team und sein Betreuerstab bedanken sich bei den Fans, Zeitnehmern und Sponsoren für die abgelaufene Saison und hoffen auch für die neue Spielzeit wieder mit der gleichen engagierten Unterstützung.

wA TSG-Qualifikationskader:
Tor: N. Kraus
Feld: L. Behr, S. Blum, M. Schwalbach, A. Mack, P. Gärtner, H. Reichenbach, M. Frick, S. v. Riegen, J. Berg, V. Matic, M. Mohraz, M. Erdönmez, M. Schmidt.

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