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Wundertüte ASG Wiesloch/St. Leon-Reilingen mit einem 33:26 Arbeitssieg über die MSG Leutershausen/Heddesheim/Sasse!

Fazit Coach Gerbershagen: „Wir haben uns insbesondere in der Abwehr heute sehr schwer getan. Viele Abstimmungen passten über die gesamte Spielzeit nicht optimal zusammen. Im Angriffsspiel besitzen wir richtig Klasse, aber auch hier war mir heute in gewissen Phasen zu viel klein, klein und daraus resultierten zu viele technische Fehler, die dem Gegner leichte Kontertore ermöglichten. Mit Ausblick auf die Partie beim einem der Topfavoriten auf den Badenliga Titel am nächsten Sonntag in Birkenau müssen wir mehr als eine Schippe in allen Bereichen unseres Spieles drauf packen, um die Aussicht auf Punkte offen zu halten. Meine Wundertüte hatte heute nicht gerade ihren besten Tag, aber trotzdem haben Sie in den entscheidenden Phasen des Spieles immer die bessere Antwort als der Gegner gehabt.“

Zum Spiel: Vorgabe für das Team, den wurfgewaltigen Rückraum früh zu attackieren, um diese nicht ins Spiel kommen zu lassen. Die Mädels hatten ihrem Coach Gerbershagen wohl gut zu gehört. Wie ein Wirbelwind überrannte man in der Anfangsphase die Gäste und nach 11 Minuten stand es schon 8:2 für die ASG. Auszeit der Gäste, um den Spielfluss der Gastgeber zu unterbrechen. Diese hatte dann wohl auch ihre Wirkung, denn fortan verflachte das Spiel der ASG. In der Abwehr wurde nicht mehr konsequent gegen den Rückraumspieler gearbeitet und im Angriffsspiel verstrickte man sich all zu oft in unnötige Einzelaktionen, die dazu führten, dass technische Fehler sich häuften und die Torchancenverwertung in den Keller ging. Bis zur Pause hielten die wacker kämpfenden Mädels der MSG Leutershausen/Heddesheim/Saase den Abstand mit 21:15 noch im Rahmen, was für den zweiten Durchgang noch alle Möglichkeiten offen lies.

In der Pausenansprache brodelte der Vulkan bei Coach Gerbershagen. Was ihm gar nicht gefiel, war die ob des klaren Vorsprungs aus der Anfangsphase der Partie nachlassende Konzentration und Zielstrebigkeit in allen Bereichen seines Teams. Ihm war auch klar, den Schalter jetzt noch einmal nach den schläfrigen 15 Minuten aus Durchgang eins umzulegen wird schwer. Die Gäste hatten Lunte gerochen, kamen mit Vollgas aus der Pause, und die ASG tat sich nun schwer, sowohl in der Abwehr als auch im Angriffsspiel die richtigen Lösungen zu finden. Als dann Hannah Müller in der 41. Minute sogar der 23:21 Anschlusstreffer gelang, herrschte plötzlich Alarmstufe ROT im Lager ASG.

Der Coach nahm gezwungenermaßen ein paar Umstellungen im Team vor, die sofort griffen. Gott sei Dank! Da zeigte sich dann relativ schnell, welche Klasse im Team vorhanden ist, wenn die ASG konzentriert und zielstrebig die geforderten Dinge ihres Trainers umsetzt. 6 Treffer in Folge zwischen der 42. und 53. Minute zum 29:22 führten die Entscheidung in dieser Partie herbei. Die letzten Minuten spielten die Gastgeber mit ihrer ganzen Routine ohne Glanz und Gloria herunter. Am Ende stand dann trotzdem ein verdientes 33:26 auf der Anzeigetafel.

Für die nächste Woche zum Spiel beim TSV Birkenau müssen alle Zahnräder über 60 Minuten greifen. Solche Aussetzer wie gegen die MSG kann man sich gegen einen der Titelanwärter nicht erlauben, will man seine Außenseiterchance nutzen. Die Mädels sind heiß auf dieses Spiel, eine spannende Partie wird zu erwarten sein, und vielleicht gelingt der ASG ja eine Überraschung.

Es spielten: L. Zimbelmann, J. Marquetant (1), N. Köse (9), G. Kerner (6), P. Lauer, E. Ziegler (1), J. Grunert (4), V. Buhmann (2), F. Kuhn (4/3), H. Simianer, A. Sprößer (3), L. Blum (3)

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