Männliche B1: Personalnot vertagt Meisterschaftsentscheidung (26:29)

Mit großen Personalsorgen reiste man am Samstagabend nach Sinsheim. Sechs Stammspieler fehlten sowie weitere waren angeschlagen. Da man ein technisch wenig herausforderndes, dafür aber körperlich umso betonteres Spiel des TV erwartete, waren die Vorzeichen alles andere als einfach. Nichtsdestotrotz wollte man das alles nicht als Ausrede gelten lassen, sondern die Herausforderung annehmen und das Beste aus der Situation machen. Der Start verlief alles andere als gut und die Gastgeber zeigten, warum sie seit drei Spielen in Serie ohne Niederlage sind: Immer wieder kam man über zwei Kreisläufer zum Torabschluss, während insbesondere der Rückraumlinke das Spiel lenkte und Tore erzielte. So lag man bereits in der achten Minute mit 3:7 zurück, sodass die erste Auszeit genommen wurde. Diese tat auch merklich gut, stand danach die Abwehr in der 4:2 Deckung deutlich stabiler und man kämpfte sich auf ein 8:8 in der 16. Minute heran. Kurzzeitig ging man sogar in Führung, aber zu viele vergebene Chancen (im gesamten Spiel) mit der ungewohnten harzfreien Kugel führten dann zu einem 13:13 Unentschieden zur Halbzeitpause.

Man wollte in der zweiten Hälfte in der Abwehr deutlich kompakter stehen sowie im Angriff gezielter zum Torerfolg kommen. Dies klappte nur bedingt, jedoch konnte man aufgrund der individuellen Klasse bis zur 33. Minute die Führung behaupten (20:19). Dann machten sich aber doch die fehlenden Kräfte bemerkbar. Umso häufiger traf man nicht das Tor oder nur den Torhüter, umgekehrt bekam man immer noch viel zu viele Gegentore über die Mitte bzw. unnötige Zeitstrafen. In der 42. Minute ging Sinsheim erstmals mit drei Toren in Führung (21:23), dieser Abstand sollte dann auch am Ende auf der Anzeigentafel stehen.

Nach acht Siegen in Folge musste man wieder eine Niederlage einstecken und der Frust bei den anwesenden Spielern war groß. Damit ist die Entscheidung in Sachen Meisterschaft vertagt, bei drei ausstehenden Spielen und vier Punkten Vorsprung sowie dem besseren direkten Vergleich hat man aber alles noch selbst in der Hand und kann bei einem Sieg aus den verbleibenden drei Spielen alles klar machen.

Ausblick: Vielleicht schon am kommenden Mittwoch, den 11.03.2026, wenn es um 18.30 Uhr in der Olympiahalle Nußloch heißt „Derbytime“ gegen die SG Nußloch.

Für die TSG spielten: Fabian Ziehensack, Enrico Rausch (beide im Tor), Johannes Kreß (3), Felix Kraus, Christian Grodde (11), Paul Tieg (4), Mads Gaida (2), Julius Ratz (5), Jelte Momme Eggers (1), Jan Busalla, Max Hofstetter, Theodor Rüdiger Vogt