Die Danen der TSG Wiesloch mussten sich am Samstagabend dem SV Salamander Kornwestheim mit 25:28 geschlagen geben. Nachdem die Wieslocherinnen nur schwer in die Partie gefunden hatten, kämpften sie sich in der zweiten Halbzeit noch einmal heran. Am Ende reichte es jedoch nicht mehr, um das Spiel zu drehen.
Kornwestheim war von Beginn an gut auf die TSG eingestellt und erwischte den besseren Start. Innerhalb der ersten 15 Minuten erspielten sich die Gäste eine 9:4-Führung. Wiesloch fand vor allem im Angriff nur schwer Lösungen und hatte große Schwierigkeiten, das eigene Angriffsspiel wie gewohnt aufzuziehen. Die Kornwestheimer Abwehr stand kompakt und verstand es immer wieder, die Angriffe der Gastgeberinnen zu unterbinden. Die daraus entstehenden Ballverluste nutzten die Gäste, um mit schnellen Gegenstößen weitere Treffer zu erzielen.
Auch in der Abwehr fehlte der TSG zunächst der gewohnte Zugriff. Kornwestheim konnte den herausgespielten Vorsprung weitgehend behaupten und ging mit einer 15:10-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die TSG deutlich verbessert. Die Mannschaft fand zunehmend besser in die Partie, trat entschlossener auf und konnte den Rückstand Schritt für Schritt verkürzen. Obwohl Wiesloch in der zweiten Halbzeit deutlich besser auftrat, gelang es nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Kornwestheim behielt die Nerven und brachte den Auswärtssieg letztlich mit 28:25 über die Zeit.
Rückblickend muss man anerkennen, dass Kornwestheim vor allem in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft war. Die TSG fand zu spät zu ihrem Spiel, um das Ergebnis noch zu ihren Gunsten zu drehen. Dennoch zeigte die Mannschaft nach der Pause Moral und Kampfgeist und bewies, dass sie sich auch von einem deutlichen Rückstand nicht entmutigen lässt.
Besonders hervorzuheben ist Lea Marischler, die an diesem Spieltag für unsere eigentlichen Torfrauen einspringen musste. Sie meisterte ihre Aufgabe hervorragend und zeigte im Tor eine starke Leistung. Mit einigen tollen Paraden hielt sie uns immer wieder im Spiel und verdiente sich ein besonderes Lob.
Für die TSG spielten: Johanna Ruß (8/4), Francesca Kuhn (7), Lara Dierolf (3), Alina Frick (2), Anne Simeth (2), Elena Winnewisser (2), Sila Arslan (1), Pauline Hahne, Mara Kramer, Lea Marischler, Lisa Ruß
Ausblick: Nun gilt es, die Partie aufzuarbeiten, aus den Fehlern zu lernen und den Blick nach vorne zu richten. Am kommenden Samstag, dem 31. Oktober, trifft die TSG Wiesloch um 19:30 Uhrauswärts auf die SG Dornstetten. Ziel ist es, von Beginn an konzentrierter aufzutreten, in der Abwehr wieder konsequenter zu arbeiten und im Angriff mehr Durchschlagskraft zu entwickeln, um an die Leistungen aus den ersten Saisonspielen anzuknüpfen.