Das Relegationsturnier zur BWOL der TSG Damen, endet zum Saisonabschluß ohne „Happy End“ auf Platz drei in Leinfelden/Echterdingen

Die Vorzeichen für dieses Turnier der Vizemeister aus Baden, Südbaden und Württemberg standen bei der TSG nicht gerade auf Optimal! Da der TSG sechs Stammspieler aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung standen. Somit traten quasi die letzten Mohikaner aus Wiesloch, die Busreise nach Leinfelden-Echterdingen an. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an das Busunternehmen Laier, die diesen kurzfristig bereitgestellt haben.

Der erste Gegner der TSG-Damen sollte die SG Schenkenzell/Schiltach sein, die bereits zuvor gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen eine deutliche 26:19 Niederlage einstecken mussten. Vom Anpfiff weg, gestaltete sich über die komplette Spielzeit ein ausgeglichenes und spannendes Spiel, welches die TSG Frauen am Ende mit 24:23 verloren geben mussten. Trotz dünnem Kader zeigten die TSG-Mädels ein tolle Moral und hauten alles was der Akku über die 60 Minuten nach einer langen abgelaufenen Saison noch her gab in diese Partie. Die schwache Chancenauswertung und vier vergebene Strafwürfe waren am Ende mit der Grund, warum die Schützlinge von TSG Coach Gerbershagen, den Platz als Verlierer verlassen mussten. Das man sich vor solchen Gegner nicht verstecken musste, zeigten seine Mädels während den 60 Minuten eindrucksvoll. Immer wieder demonstrierte man in dieser Partie mit tollen Kombinationen und schönen Treffern seine Klasse. Die wenigen mitgereisten Fans bekamen des Öfteren eine Kostprobe geboten, mit welchem Potential das Team aus Wiesloch ausgestattet ist.

Die knappe Niederlage hatte sehr viel Substanz gekostet. Hinzu plagten nach der ersten Begegnung gegen Schenkenzell/Schiltach die Spielerinnen einige Blessuren. Auf Grund der ganz dünnen Personaldecke, war nun für die zweite Partie gegen den Turnierfavoriten Leinfelden/Echterdingen, auf die Zähne beißen angesagt. Weil Ausfälle konnte sich die TSG keine mehr leisten. Klar war auch, dass man dieses Spiel ziemlich hoch gewinnen musste, um noch den Turniersieg erreichen zu können.

Eine halbe Stunde blieben den Wieslocherinnen, um den Tank noch einmal für die Mamut-Aufgabe gegen die Gastgeber mit Energie zu bestücken. Bis zur 7:3 TSG-Führung waren beide Teams gleichauf und die TSG voll auf Kurs. Diese tolle Anfangsphase, hatte aber alle noch übriggebliebenen TSG-Reserven gekostet. Die Gastgeber, angetrieben von ihrer lautstarken Fangemeinde, übernahmen nun das Kommando und überrollten zwar immer noch aufopferungsvoll kämpfende Wieslocher, wie eine Dampfwalze und führten zur Pause deutlich. Im zweiten Durchgang wehrten sich die Wieslocher mit toller Moral tapfer, gaben bis zum Ende wirklich alles. Der Schlusspfiff wie eine Erlösung, die Anzeigentafel zeigte eine deutliche 24:34 TSG-Niederlage gegen den Turniersieger Leinfelden-Echterdingen.
Bereits im Vorfeld war klar, mit diesem Kader hätte nur ein Wunder für den Turniersieg geholfen. Das Gerbershagen-Team konnte trotzdem erhobenen Hauptes und voller Stolz nachhause fahren. Alle Spielerinnen und auch die Trainer freuen sich nun auf die wohlverdiente Pause, bis man sich dann im Juli zum Vorbereitungsauftakt mit neuer Power wieder trifft.
Fazit von TSG Trainer Frank Gerbershagen: Zunächst einmal bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft, wie Sie trotz kaum vorhandener Wechselmöglichkeiten, bis zur letzten Sekunde wirklich alles bei diesem Relegationsturnier gegeben haben. Obwohl alle Spielerinnen am Limit waren, zeigte man ein richtig supertolle Moral biss sich bis zum Ende durch. Dafür ziehe ich meinen Hut vor meinem TEAM und zolle den Mädels meinen größten Respekt.
Wir waren mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison 2017/18 gestartet und boten bis in die Endphase dem Meister aus Nussloch einen großen Kampf. Hinzu kam dann auch noch der Gewinn des Kreispokales im Endspiel gegen Dielheim. Die Mannschaft kann mit erhobenem Haupt aus dieser Saison gehen. Als Trainer macht es einfach Spaß, mit einer solchen Mannschaft zu arbeiten, es ist zwar nicht immer leicht mit den „Damen“, jedoch kommt der Spaß neben harter Trainingsarbeit nie zu kurz. Wir sind erst am Anfang unserer Reise, in der Mannschaft steckt so viel Potential, wenn wir dieses dann einmal alles zu Tage gefördert haben, dann kann hier in Wiesloch etwas „Großes“ für die Zukunft entstehen. Auf diesem Weg möchte ich mich als Trainer zusammen mit dem Team bei allen Personen bedanken, welche die Mannschaft auf unterschiedlichster Weise in der Saison 2017/18 unterstützt haben.

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