Jubel ohne Grenzen in der Sporthalle von Stutensee. TSG wB löst als Turniersieger das Ticket zur BWOL-Saison 2018/19!

BWOL-Qualibericht wB in Ketsch/Stutensee:
Was ein DING! Der Traum der wB-Mädels von Wiesloch geht in Erfüllung. Als um 16:43 Uhr in der Sporthalle 1 Schulzentrum Blankenloch der Schlußpfiff ertönte, brachen im Lager der wB TSG Wiesloch alle Dämme. 4 Spiele und 4 Siege, somit das Qualifikationsturnier gewonnen und sich damit direkt das Ticket für die BWOL-Saison 2018/19 vor Ketsch und Stutensee gesichert. Die Mädels und das Trainerteam total erschöpft, aber die Freude über diesen Erfolg setzte noch einmal Energien zum Feiern frei! Das Team tanzte im Freudenkreis und anschließend schwappte die LAOLA durch die Sporthalle in Stutensee. Einfach Jubel ohne Grenzen und Freude PUR!

Zunächst einmal gibt es ein ganz dickes Dankeschön an die Superfans der TSG für zwei Tage tolle Unterstützung von den Rängen. Gerade im Top-Spiel gegen Ketsch peitschte man das Team mit einer Lautstärke nach vorne, so dass die Mädels noch einmal einen zusätzlichen Energieschub bekamen. Einfach grandios! Aber auch ein Dankeschön an Frank Kleinert, der die Mädels zuvor betreute, und dem auch ein Anteil an diesem Erfolg gehört.

Trainer Frank Gerbershagen nach dem Turnierende:
„Insgeheim hatten wir Coaches Rebecca Tanriver und Katharina Fiala schon damit geliebäugelt. Dass es jedoch so genial endet? Ich kann nur den Hut vor den Mädels ziehen, mit was für einer Energie und Zielstrebigkeit sie dieses Turnier als Gewinner beendeten. Wir sind einfach überglücklich und stolz auf diese Leistung. Vor Ketsch und Stutensee, dies ist schon eine Duftmarke. Vor allem der Sieg im Bärenbau der Ketscher, was für ein Match und vor allem das WIE meiner Mädels, war einfach beeindruckend. Da ist etwas am entstehen, wir haben so viel Potential im Team, da geht noch viel mehr. Vielleicht haben nun auch andere einmal gesehen, was in Wiesloch für hervorragende Jugendarbeit geleistet wird. Hier wird mit so viel Herzblut gearbeitet und endlich erntet man nun mit dieser BWOL-Quali auch den gerechten Lohn für kontinuierlich gute Jugendarbeit. Die wB hat zwar momentan einen dünnen Kader für das Abenteuer Oberliga und es muss vielleicht auch noch auf der ein oder anderen Position punktuell nachgebessert werden, aber vielleicht gab dieses Qualifikationswochenende einigen Talenten auch einmal einen Denkanstoß, dass man auch in Wiesloch BWOL spielen kann! Vor allem findet man ein Team vor, dass einen sensationellen Teamspirit besitzt.  Natürlich müssen Ergänzungen in dieses Gefüge passen, denn lauter gute Einzelspieler, das sah man gerade am zurückliegenden Qualifikationswochenende, machen noch lange kein homogenes Team. Hinzu kommt wohl, dass die Mädels im Trainerteam Gerbershagen, Tanriver und Fiala, genau die richtige Mischung gefunden haben, mit denen Sie durch dick und dünn marschieren würden. Potential ist vorhanden, aber es gibt noch jede Menge zu tun, bis es dann im September heißt: BWOL wir kommen…….“

Qualitag 1 in Ketsch:
TSG Wiesloch gegen Stutensee 19:15:
Der TSG Wiesloch war klar, die Weichen, wohin der Weg in dieser Quali führen wird, werden gleich im ersten Spiel gegen einen Mitfavoriten um den Turniersieg gegen Stutensee/Weingarten gestellt. Die SGSW ging 1:0 in Führung, danach hatte die TSG ihre Nervosität abgelegt und führte nach fünf Minuten mit 4:2. Man hatte das Spielgeschehen eigentlich unter Kontrolle, als die TSG eine Zweiminutenstrafe kassierte, und dies brachte Stutensee wieder zurück in die Partie. Fortan entwickelte sich ein packender Kampf auf Augenhöhe. 7:6 führte die TSG zur Pause. Zu Beginn von Durchgang zwei waren die Schützlinge von TSG Coach Gerbershagen sofort hellwach und man drückte auf das Tempo. Mit einem Doppelschlag wurde die Führung auf 9:6 Tore ausgebaut. Doch Stutensee kam -angeführt von einer überragenden Kristin Kurz – in Minute 24 wieder zum 12:12 Ausgleich. Nun war Crunchtime in der Neurott-Halle von Ketsch. Die TSG erhöhte, noch einmal angetrieben vom absoluten Willen, den Platz als Sieger zu verlassen, die Schlagzahl. Mit zwei Treffern in Folge brachte man Stutensee in der spannenden Endphase dann unter Zugzwang. Auch durch die Auszeit ließ sich die TSG nicht mehr stoppen. Zum Ende gewann die TSG verdient eine gutklassige Partie mit 19:15 und setzte somit ein klares Statement in Richtung Ketsch, das dann zum großen Showdown in der nächsten Partie der TSG wartete.

TSG Ketsch gegen TSG Wiesloch 10:15:
Die Bärenhöhle Neurott-Halle in Ketsch war gerüstet für das Top-Spiel dieses Qualifikationsturniers. Die TSG aus Wiesloch ging auf Bärenjagd. Schon vor dem Spiel gaben beide Fanlager richtig Gas und bildeten eine tolle Atmosphäre für diesen Knaller. Vorweg: Das Spiel hielt wirklich alles. Kampf und schön herausgespielte Tore, Handballherz was willst du mehr! Die TSG Mädels waren heiß auf die Partie gegen die Vorzeigebären aus Ketsch. Von der ersten Minute an ging es voll zur Sache. Überragend dieser Mut mit dem die TSG Wiesloch in der Abwehr gegen die körperlich überlegenen Ketscher ankämpfte. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, Wiesloch führte nach vier Minuten mit 3:1 Toren. Doch Ketsch schlug in Sachen Power mit Megan Kessler zurück und schaffte nach sechs Minuten den Ausgleich zum 3:3. Doch die TSG war gut eingestellt, man blieb trotz der stimmgewaltigen Kulisse richtig abgezockt und gab sofort die passende Antwort. Man spielte mit viel Tempo im Angriff, in der Abwehr verteidigte jede Spielerin von Wiesloch mit vollem Körpereinsatz und Ketsch fand dagegen zunächst überhaupt kein Gegenmittel. Resultat: Wiesloch führte zur Pause sogar mit 8:5 Toren gegen Ketsch, was für eine Vorstellung der Gerbershagen-Schützlinge. Nach der Pause steigert sich die Qualität der Partie noch einmal, die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Ketsch mit Kraft und Wiesloch mit Mut und Spielintelligenz ließ nicht nach, man wollte unbedingt die Bärenjagd mit einem Sieg beenden. Das Spiel wog nun hin und her. Wiesloch führte in Minute 17 immer noch 9:6. Doch dann hatten die Gerbershagenschützlinge eine kleine Schwächephase. Torchancen wurden leichtfertig vergeben und in der Abwehr klafften plötzlich große Lücken und Ketsch kam mit viel Power und verkürzte in Minute 20 auf 9:8. Als dann N. Weschenfelder bei Wiesloch in Minute 25 und einer 11:10 Führung, eine 2-Minuten-Strafe kassierte, schien das Pendel auf die Seite von Ketsch zu wandern. was dann Jedoch folgt war einfach genial. Die Wieslocher Mädels verteidigten nun überragend. Noch mehr als überragend war aber in dieser brenzligen Phase für Wiesloch Torhüterin Sina Golla. Weder vom Siebenmeterpunkt noch vom Feld war sie von den Ketschern zu bezwingen. Angestachelt von ihrer Torfrau gaben ihre Vorderleute noch einmal zusätzlich Gas und erzielten in Unterzahl noch zwei Treffer zur 13:10 Führung, dies zwei Minuten vor dem Ende. Der Wieslocher Anhang stand Kopf. Auszeit Ketsch, aber auch dies nutzte den Bären nichts mehr. Im Gegenteil, die Wieslocherinnen setzten noch zwei Treffer drauf und dann war es soweit. Schluss in Ketsch und die Wieslocher gewinnen tatsächlich mit 15:10 und krönen sich für eine überragende Teamleistung. Jubel ohne Grenzen, die Wieslocher skandierten in Ketsch „Bärenjäger, Bärenjäger……….“, was für ein Abschluss vom ersten Tag  der Quali. Die Tür zu Platz 1 stand für Wiesloch nun ganz weit offen, wer hätte dies für möglich gehalten!

Qualitag 2 in Stutensee:
TSG Wiesloch gegen WSG HC Neuenbürg/TG 88 Pforzheim 17:10:
TSG Coach Gerbershagen, hatte sein Team eindringlich vor dieser Begegnung darauf eingeschworen, dass noch nichts passiert sei. Wir haben ein gute Ausgangsposition, aber sonst nichts. Die nächste Hürde, die es zu nehmen galt, war die WSG Neuenbürg/Pforzheim, ein sehr unangenehmer Gegner, der erst einmal geschlagen werden musste. Als hätte es der Trainer geahnt, verschliefen seine Mädels förmlich die Anfangsphase und lagen mit 4:1 hinten. Der brodelnde Vulkan auf der TSG-Bank war kurz vor dem Ausbruch. Seine Mädels hatten dies wohl bemerkt und besannen sich ihrer Stärken. Fortan wurde es dann so langsam aber sicher besser. Als dann nach 10 Minuten das 4:4 fiel, war die TSG wieder in der Spur. Die WSG hielt tapfer dagegen, doch die TSG zeigte nun wieder tollen Kombinationshandball und in der Abwehr wurde wieder aggressiv verteidigt. So führte die TSG zur Pause mit 8:5 Toren. Nach dem Wechsel hielt die TSG konstant die drei Tore Führung bis zum 10:7 in Minute 20. Danach erhöhten die Gerbershagenschützlinge, die pausenlos von der Bank aus angetrieben wurden, noch einmal die Schlagzahl. Binnen weniger Minuten wurde der Wiederstand der WSG dann gebrochen und man zog auf 14:8 Tore davon. In den Schlussminuten konnte man auf Wieslocher Seite dann auch noch einigen Spielerinnen eine Verschnaufpause gönnen, ohne dass es zu einem Einbruch im eigenen Spiel kam. Mit 17:10 gewann die TSG auch ihr drittes Spiel auf Grund einer Leistungssteigerung in der zweiten HZ völlig verdient.

JSG Rot/Malsch gegen TSG Wiesloch 11:26:
Nun war es da, dass Finalspiel, um den Traum BWOL mit Leben zu befüllen. Derbytime im letzten Spiel des Turnierwochenendes. Den Mädels sah man förmlich die Vorfreude auf dieses Spiel und das, was danach kommen würde, ins Gesicht geschrieben. Der Trainer brauchte vor diesem Spiel eigentlich gar nicht mehr so viele Dinge zu sagen. Die Mädels waren zwar nach den harten vorangegangen Spielen mit den Kräften ziemlich am Ende, doch das Ziel vor Augen, endlich BWOL spielen zu dürfen, ließ die Akkus für die letzte Begegnung noch einmal voll laufen. Vom Anpfiff an waren die TSG Mädels mit Power auf dem Platz. Die JSG durfte zwar mit 1:0 in Führung gehen, danach war dann aber Schluss mit lustig. Die TSG führte nach acht Minuten mit 8:1. Die JSG wusste gar nicht, was da mit ihnen auf dem Platz passierte. In allen Bereichen war die JSG völlig mit der TSG überfordert. Das Grinsen und die Vorfreude machte sich schon in der Endphase von HZ eins auf dem Platz bei den Mädels breit. Auch die Fans wussten schon in Durchgang eins und bei einem HZ-Ergebnis von 17:6, hier wird nichts mehr anbrennen. In Durchgang zwei, durften dann alle noch einmal ran. Klar, passierte nun hier und da die ein oder andere Nachlässigkeit, aber dies fiel eigentlich gar nicht mehr ins Gewicht, weil die Überlegenheit der TSG einfach zu groß für die JSG war. Fairerweise sei aber auch erwähnt, dass die JSG Rot/Malsch das komplette Turnier ohne echte Torfrau spielte, und das eine oder andere Spiel durchaus hätten interessanter gestalten können, einmal sogar nah an einem Sieg war. Die Schützlinge von TSG Coach Gerbershagen spielten die Partie souverän zu Ende und als dann beim Stande von 11:26 der Schlusspfiff ertönte, brachen alle Dämme in der Sporthalle von Stutensee. Überglückliche Fans, stolze Eltern, strahlende Spielerinnen und ein erleichtertes Trainerteam ließen der Freude und dem Jubel freien Lauf. Freudentänze und LAOLA folgten und der Traum der Mädels wurde wirklich wahr. Jeder hatte es gehofft und nun wurde es tatsächlich Wirklichkeit. Sensationell belegte die TSG Wiesloch im Qualiturnier zur BWOL ohne Niederlage gegen starke Konkurrenz den ersten Platz und löst somit das Direktticket für die BWOL-Saison 2018/19.

Die TSG Wiesloch wünscht auf diesem Wege den badischen Teams  SG Stutensee/Weingarten, WSG Neuenbürg/Pforzheim und TSG Ketsch alles Gute für die nächste Qualifikationsrunde, und vielleicht sieht man sich ja in der BWOL-Saison 2018/19 zu packenden Spielen wieder.

 

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