(wJB) TSG Maedels in der BWOL auch im dritten Auswärtsspiel in Stutensee mit 27:22 Toren siegreich!

Weibliche B-Jugend siegt im dritten Auswärtsspiel in Folge mit 27:22 Toren in Stutensee und bleibt somit weiterhin verlustpunktfrei!

Vorweg, die wB-Jugend der TSG Wiesloch bezahlte diesen Auswärtssieg ziemlich teuer! Mit quasi der letzten Aktion im Spiel, brach die auf der LA-Position spielende Chantal Bederke sich das Wadenbein (GUTE BESSERUNG und schnelle Heilung) und lässt die Personalsorgen im Team von Frank Gerbershagen weiter ansteigen. Auch Annkathrin Sprößer wird dem Team wohl einige Wochen fehlen, sie zog sich im Abschlußtraining zu dieserPartie in Stutensee eine Bänderdehnung zu. Trainer Frank Gerbershagen nach dem Spiel:

„…die erste HZ mit 18:8 geht völlig in Ordnung und man kann mit diesem Auftritt total zufrieden sein. HZ zwei, nun gut, vielleicht auch unter dem Aspekt der deutlichen Führung im Rücken zurückzuführen, hülle ich lieber den Mantel des Schweigens ob dieser Leistung. Stutensee wehrte sich tapfer und bereitete uns einige Probleme, die gegen einen stärkeren Gegner hätte fatale Folgen haben könnten. Was wir in den letzten beiden Spielen in Bietigheim und Metzingen abgeliefert haben war wirklich grandios und hohes BWOL-Niveau, dann sollte solche eine zweite Hälfte wie in Stutensee eher die Ausnahme bleiben. Es zeigt uns aber, du musst immer 100% und mehr geben, damit du erfolgreich bist. Kein Team bekommt auf diesem Niveau in der BWOL irgendwo etwas geschenkt. Und eine solche Vielzahl von Dingen, die wir in Durchgang zwei nicht mehr auf die Reihe bekamen, werden normalerweise gnadenlos bestraft. In der kommenden Woche beim ersten Heimspiel der noch jungen BWOL-Saison, hat das Team die Möglichkeit, sein Können wieder unter Beweis zu stellen. Das haben die Mädels auch drauf und durch die Ausfälle muss das Team eben noch enger zusammenrücken. Mit Sicherheit eine große Herausforderung, jedoch unter der Form der letzten Wochen auch zu meistern.“

Zum Spiel: In den Anfangsminuten verlief die Partie bis zum 2:2 recht ausgeglichen, beide Teams noch in einer Abtastphase. Die TSG-Girls legten dann einen Zahn zu. Für Stutensee war nun alles ein wenig zu schnell und binnen weniger Minuten führte die TSG mit 8:2 Toren (10.Minute). Bis dahin konnte man auch bei der TSG vollkommen zufrieden sein. Mitte von Durchgang eins schlichen sich dann die ersten Leichtsinnsfehler und technische Fehler im Spielaufbau sowie im Deckungszentrum ein. Das Fehlen von A. Sproeßer machte sich  hier schon Phasenweise sehr bemerkbar. Stutensee nutze die Schwächephase geschickt aus und verkürzte schnell auf 6:9 Tore. Doch die TSG musste wohl nur kurz einmal verschnaufen, die letzten 10 Minuten überzeugten die Mädels zumindest wieder im Angriffsspiel mit Vollgashandball und zogen bis zur Pause mit attraktivem Angriffshandball auf 18:8 Tore davon. Dieses Ergebnis entsprach bis dahin auch der Dominanz der Weinstädter im ersten Abschnitt.

Mahnende Worte des Trainers in der Kabine, diese Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und bis zum Ende das Spiel voll konzentriert durchzuziehen, fielen wohl nicht so auf fruchtenden Boden. Stutensee fand nach der Pause immer besser in die Partie und wirbelte nun mit ganz einfachen Varianten den Deckungsverband der TSG durcheinander. Zwischenzeitlich hatte man die 3:2:1 Deckung verlassen und war auf eine klassische 6:0 zurückgegangen. Um damit den Wirkungskreis der quirligen Kreisläuferin von Stutensee besser einzuengen. Jedoch wurde die Elfenmauer von Minute zu Minute immer löchriger. Stutensee erzielte immer wieder einfache Tore, weil die TSG-Abwehr keinen richtigen Zugriff mehr bekam. Gut, dass dann der Angriff der TSG immerhin recht gut funktionierte und – trotz vieler ausgelassener Chancen – ein beruhigender 10-Tore-Vorsprung noch gehalten werden konnte. Klar war auch, mit dem dünnen Kader und fehlenden Wechselalternativen wird irgendwann die Phase kommen, be der die Kräfte bei diesem hohem Aufwand schwinden werden. Ab Minute 40 war es dann soweit. In der Abwehr stimmte beinahe gar nichts mehr und im Angriff, wenn noch etwas ging, dann meistens durch schöne Einzelaktionen von den besten Torschützen im TSG-Team mit E. Winnewisser und C. Weschenfelder, die ihre individuelle Klasse in etwas zählbares ummünzten und die TSG auf der Siegerstraße hielten.

Stutensee kämpfte wirklich bis zur letzten Minute aufopferungsvoll, aber mehr als eine Ergebniskosmetik zum 27:22 Endstand, wäre auch dann auch zu viel des Guten gewesen. Dafür war der Klassenunterschied in Durchgang eins zu deutlich. Aus Sicht von Wiesloch hätte man dieses Spiel dann noch als „Hauptsache gewonnen“ deklarieren können, wäre da nicht noch die letzte Spielszene gewesen, in der sich Chantal Bederke unter vollem Einsatz eine Wadenbeinfraktur zuzog. Das Team wird auch diesen Rückschlag irgendwie kompensieren müssen, dafür hat die Truppe zu viel BISS. Wie lange jedoch der Kräftehaushalt bei den letzten TSG-Mohikanern reicht, weil in jeder Woche auf hohem Level gespielt werden muss um Siegreich zu sein, wird sich in den nächsten Partien wie gegen Kappelwindeck oder in Ketsch dann zeigen!

Das wäre dann auch schon das Stichwort für den Hinweis in eigener Sache! Erstes Heimspiel in der BWOL-Saison für die wB-TSG-Elfen ist am kommenden Samstag, den 13.10. um 12:00 Uhr in der Stadionhalle Wiesloch. Die bisher ungeschlagenen Schützlinge von TSG-Coach Gerbershagen würden sich mit Sicherheit sehr freuen, wenn Sie ihr Können einer großen Schar der TSG-Handballfangemeinde präsentieren könnten. Also liebe Fans, wir sehen uns bestimmt am kommenden Wochenende zu einem tollen Spiel unserer B-Mädels in der BWOL gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach.

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