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Wundertüte ASG Wiesloch/St. Leon.Reilingen mit einem 38:23 Auswärtsknallersieg über den TSV Birkenau! Was für ein Statement!

Fazit von Coach Gerbershagen nach der Partie: „Da geht mir das Herz auf und bubbert, die Mädels zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht. Was für eine Leistung meiner Wundertüte. Das Team sprudelte nur vor Ehrgeiz, Mut und den absoluten Willen, sich in Birkenau nicht unterkriegen zu lassen. Was die Mädels dann für ein Feuerwerk abgebrannt haben, da gibt es wirklich nicht mehr viel zu bemängeln. Zu verbessern gibt es immer was, aber heute blieb da nur ein kleiner Makel: die Torchancenauswertung. Aber da will ich mal mit 38 Toren und dies in Birkenau heute nicht so kritisch sein. In der Truppe herrscht ein super Teamspirit. Jeder, ob drinnen oder draußen, fiebert für den anderen mit. Das macht die Einheit auch so stark. Man darf nun gespannt sein wie das Topspiel gegen die HG aus Oftersheim/Schwetzingen enden wird. So langsam wird mir die Sache echt unheimlich. Vor der Runde ohne ein einziges Testspiel wäre ich froh gewesen, wir gewinnen das ein oder andere Spiel. Was sich dann vom ersten Spieltag an zusammengefunden hat, darauf können die tollen Mädels echt stolz sein!“

Zum Spiel: Matchplan, harte Verteidigung, dabei immer auf den Ball und daraus sofort in den Konter. Im Angriffsspiel, geduldiger Aufbau und dann über die Tempoverschärfung die Lücken im Birkenauer Deckungsverband reißen. Konzentrierte Torabschlüsse, die das Konterspiel des Gastgebers zusätzlich lähmen sollten. Ganz wichtig noch: Zoe Davenport – die Shooterin von Birkenau – unter 10 Toren zu halten. Vom Anpfiff an die Gerbershagen-Schützlinge gleich On Fire. Mit einer 4:0 Führung nach acht Minuten holte sich die ASG das nötige Selbstvertrauen und verschaffte sich Respekt bei den Gastgebern. Man hielt sich genau an die Vorgaben des Coaches, Davenport gut im Griff, kein Konterspiel gegen sich und vorne zielstrebig zum Torerfolg. Doch Birkenau kam dann mit Wucht und verkürzte auf 3:4. Keine Panik in den Reihen der ASG, kurz geschüttelt und dann legte die Maschinerie wieder los. Birkenau hatte nicht viel gegen die tolle Deckungsarbeit und das schnelle Angriffsspiel der ASG entgegenzusetzen. Fünf Treffer der ASG zum 9:3 zogen den dem TSV sichtlich den Zahn und die Mädels, angetrieben von ihrem Coach, machten bis zur Pause unbeirrt weiter und spielten sich eine deutliche 21:13 Führung heraus, die, bei noch konsequenterer Chancenauswertung, noch deutlicher hätte ausfallen können. Mit auch ein Garant dafür war L. Zimbelmann, die immer besser in ihre Torwartrolle schlüpft und von Woche zu Woche ihre Fortschritte macht.

In der Pause wurde dem Team der ASG von ihrem Trainer noch einmal die Marschroute für die nächsten 30 Minuten verinnerlicht. Mit Wiederanpfiff war kein Leistungsabfall bei der ASG zu beklagen, alle Mädels spielten weiter konzentriert und waren erpicht darauf, die Vorgaben ihres Coaches in die Tat umzusetzen. Egal was Birkenau versuchte, die ASG antwortete immer doppelt. Die Gerbershagen-Schützlinge spielten sich so langsam in einen Tunnel und waren kaum noch zu halten. 45 Minuten gespielt und auf der Uhr stand ein 29:17 für die ASG. Auszeit Birkenau! Hätte J. Grunert und N. Köse davor noch ihre 8 klaren Chancen eingenetzt, unfassbar was da für ein Ergebnisse hätte stehen können.

Nach der Auszeit versuchte Birkenau alles, Sophie Pfennig verkürzte zum 29:18. Aber die ASG legt sofort 5 Treffer nach und hatte die Partie 7 Minuten vor dem Ende Quasi mit dem 34:18 entschieden. Die ASG nahm nun aufgrund des deutlichen Vorsprungs das Tempo etwas raus und erlaubte Birkenau noch den einen oder anderen schönen Treffer. Das tat am Ende auch keinem mehr weh. Beim Schlusspfiff stand es dann auch in der Höhe völlig verdient 38:23 für die ASG Wiesloch/St. Leon-Reilingen. Was für eine Riesenüberraschung. Aber man darf es am Ende ruhig sagen, die ASG hat noch Luft nach oben und daran wird weiter hart im Training gearbeitet. Kein Grund zum Abheben, aber die Mädels dürfen trotzdem sehr STOLZ auf diese tolle Leistung in Birkenaus sein. Nun ist alles aufbereitet für das Top-Spiel gegen Schwetzingen. Schade das aufgrund der Corona-Situation nicht mehr Zuschauer nach Birkenau durften, die Mädels hätten sich zu recht von ihren Fans feiern lassen dürfen.

Es spielten: L. Zimbelmann, J. Marquetant, A. Schell, P. Lauer, N. Köse (7), V. Buhmann (4), G. Kerner (7/3), J. Grunert (4), F. Kuhn (5/4), L. Blum (4). A. Sprößer (7)

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